Sys. Error in the industry of culture (German)

Wie jede andere, hat auch die Industrie der Kultur einen Nukleus das gleichzeitig einen Antrieb für die Generierung der Bedarf nach öffentlichen Kommunikation oder nach der Kommunikation der Öffentlichkeit darstellt. Um dieses Nukleus aufzufangen, um es zu begreifen, muss Inhalt dieser öffentlichen Kommunikation analysiert werden. Die Analyse der Kommunikation ist die Analyse der Macht und die Beziehungen der Macht sind nur eine – weniger öffentliche – Widerspiegelung von dem worüber die „zeitgenössische“ Kunst in Bosnien und Herzegowina handelt. Krieg, soziale Paradoxe, Absurde der Politik, soziale Ungerechtigkeit, Vergewaltigungen der Verstand, Gewalt im Alltag…

Wie in einem Uhr, alle Säulen/Institutionen einer System/Uhrwerk und alle Zahnräder/Künstler sind aneinander gebunden. Entweder direkt, über Vermittler, oder über die Kraft/ der Macht/ des Lebens selbst. Kraft ist gleichzeitig die Macht und sie ist das bindende Subjekt des Systems. Wer die Macht hat, hat auch die bindende oder bewegende Kraft, Sachen, Menschen, Fragen, Zahnräder zu bewegen.

Die Nichtsheit

Es gibt das NICHTS und innerhalb des Nichts gibt es ein Spektrum von unzufriedenen Menschen mit deren Rechten auf… Das Nichts ist eine Dimension für sich und in dieser Dimension existiert ein Druck der Kraft/der Macht/des Lebens. Die Kraft/Macht ist entweder hier oder dort, bei einem oder bei anderem Zahnrad, oder irgendwo dazwischen. Fließt.

In einem Uhrwerk der seit langem halbwegs beraubt, ruiniert und halbwegs stecken geblieben ist, druckt die gesamte Kraft des Systems, nur auf einen Zahnrad. Pausenlos. Das Druck wird unhaltbar und immer wieder bricht ein Zahnrad zusammen. Das Druck übergeht dann auf einem anderen, neben gestellten Zahnrad, der einem größeren Druck der Kraft/Macht als der vorherige ausgesetzt wird. Auf diese Weise brechen einzelne Enthusiasten der Kunst bzw. der Kulturindustrie zusammen. Die Kraft/die Macht/das Leben das für das System eine Essenz darstellt, verwandelt sich auf eine interessante Weise in das Zerstörungssubjekt des Systems. Warum das so ist, werde ich versuchen zu erklären.

Ein Prophet der dieses Land in Zeiten hinter uns verfluchte sprach wahrscheinlich mit diesen Worten:

”Wenn alle Zahnräder gebrochen werden,
zwischenmenschliche Beziehungen Kaputt gehen,
wenn Ehen grundlos geschlossen und geschieden werden,
und alle Generationskonflikte zwischen Generationen stehen,
wenn alle Geschäftsverträge platzen,
und Arbeitsverhältnisse auf Sklavenhandel erinnern,
wenn alle alle hassen aber keine Kraft mehr haben sich gegenseitig mehr Leid anzurichten,
wenn alle Familien das Familiengefühl verlieren,
wird eine seltsame Stille in dem Uhrwerk, zu hören bleiben.
Die Kraft wird durch das System ohne irgendwelchen Reibung oder irgendwelchem Widerstand fließen.
Alle werden die Existenz dieser Kraft erahnen können,
jedoch wird keiner anständiger Zahnrad mit dieser Kraft irgend etwas zu tun haben wollen.”

Heute scheint alles so als ob das Uhrwerk besser als je zu vor lauft. Tatsache das der Uhr keine Zeit zeigt und das dabei nur die Kraft/Energie/Macht verschwendet wird ist eine Tatsache und die Tatsachen können zynischerweise durch Medien jeder Zeit gedreht und relativiert werden. So entsteht schließlich das inhaltliche NICHTS. Jetzt zur Zeit, im Sicht, stehen die halbwegs gebrochene Säulen der Kulturindustrie allein, als Vertikalen die auf das Moral hinweisen, wie Denkmale oder verlassene Gebäuden mit nagelneuen Fassaden bzw. Gesichtern. Die Kraft fließt. Die Industrie der Kultur schafft das Nichts und innerhalb des Nichts gibt es ein Spektrum von unzufriedenen Menschen mit deren Rechten auf…

Anfang von Ende der Anfang

Am Ende fängt alles an. Die Innovation/die Information/die Welt/ das Neue ist das Imperativ das dem Markt einen Sinn/Kraft/Macht gibt. Der Markt gibt der Wirtschaft einen Sinn/Kraft/Macht, die Wirtschaft gibt dem Arbeit einen Sinn/Kraft/Macht und dieser Sinn/Kraft/Macht ist alles was approximativ 500 000 arbeitsfähigen aber arbeitslosen Menschen in Bosnien und Herzegowina schon 18 Jahren versuchen aufzufangen.

Die Innovation/die Information/die Welt /das Neue – besonders in der Kunst – ist das nicht erlebte zu erleben, das nicht gelernte zu erlernen um sich auf das Neue zu gewöhnen und nach neuen Gewohnheiten zu streben. Innovation schafft und wird geschaffen. Sie entsteht aus Umstand des gesellschaftlichen Lebens und später wird sie zum Umstand des Lebens selbst. Eine neue Gewohnheit nach welcher gestrebt wird. Gewohnheit die neue Gewohnheiten schafft. Innovation braucht keine gestaltete Werbung, keine Belästigung der Öffentlichkeit, keine Gehirnwäsche. Sie verkauft sich selbst. Sie erleichtert den Weg nach neuen Innovationen/Informationen/Welten. Das wichtigste an einer künstlerischen Innovation ist die Schutz ihrer Substanz und ihrer Aura. Die Säule/Institution für die (An)Erkennung der Innovation in der Kunst wurde in Bosnien und Herzegowina gebrochen. Manchmal habe ich das Gefühl als ob diese Säule/Institution hier nie existiert hat. Ich kann einfach keine Beweise ihrer Existenz vorweisen. Aber ich nehme an, es gab sie. Alles was nach eventueller Zerstörung dieser Säule/Institution mit der Innovation/Information/Welt passierte ist nur eine Rückkoppelungszusammenhang. Eine Rückkoppelungszusammenhang der Urheberlosigkeit/ Identitätslosigkeit/ Lalalalalosigkeit.

Eine künstlerische Innovation/Information/Welt braucht wenigstens das Respekt. Warum? In Ländern wo künstlerische und jede andere Innovation geschätzt wird, wissen Menschen warum sie wissen das was sie wissen und woher sie wissen das was sie wissen. Das ist eine große Sache. Der Rest der Welt lebt anscheinend nur aus dem Grund in dem früher erwähnten selbst gebauten Nichts. Also dort wo der Sinn/die Kraft/die Macht fließt und verschwendet wird. Es besteht sogar ein Bedarf nach Verschuldung. Eine wirtschaftliche Verschuldung bis in das unendliche Verschwendung bzw. unendliche Schaffung von Nichts. Jedes Zahnrad in dieser Uhrwerk dreht sich oder steht ohne zu wissen wohin und warum. Die Verschuldung fließt ohne Widerstand bis in die Unendlichkeit der politischen Sinnlosigkeit/Kraftlosigkeit/Machtlosigkeit. Die Kraft/die Macht/… fließt durch das System, ohne viel Sinn, diese Bewegungen sind entweder Wiederholungen oder ausgekaute Inhalte die keine Spuren, Botschaften, Innovationen/Informationen/Welten in der Öffentlichkeit hinterlassen. Es sind Inhalte die politisch, gesellschaftlich und psychologisch das Unterbewusstsein von jedem einzelnen Mensch pausenlos belasten. Krieg, Morde, Hunger, Raub, Betrug, Ungerechtigkeit, Vergewaltigung, soziale Paradoxe… Das gesündeste was das Publikum sich selbst in so einer Situation gefallen lassen kann ist die Kunst/“Neuigkeit“/Zeit zu ignorieren. Das wird auch gemacht. Das führt dann direkt zu den leeren Theaters, Kinos, Galerien, Museums… wodurch die Kraft/ die Macht/… für die Säulen/Institutionen der Kunst abweicht bis es nicht verschwindet – es gibt keine Infrastruktur für das Schaffen der Kunst, keine offene Ateliers, Residenzen, offene Studios für Klangexperimente, kein elektro-akustisches Klang Konzert, keine Finanzierung von Lebenskosten während des Schaffensprozess, keine Finanzierung für das Material, keine Sozialkasse für Künstler, keine Kritik, keine Bildungseinrichtungen für „neue“ Medien, keine (An)Erkennung für die Web-Designer, Klanggestalter, Software Entwickler, 3D Gestalter, konzeptuelle Künstler, kein Gesprächspartner für diese Probleme in den Institutionen des Staates… also NICHTS – was automatisch wie in einem Uhrwerk, einen Umstand schafft wo die Interesse der Publikum bzw. Kultur an der Kunst/Zeit selbst, verschwindet. So stirbt eigentlich eine Kultur. Wenn in dem Kern des öffentlichen Leben keine Kreativität wahrnehmbar wird. Dabei stellt sich eine große Frage: was schafft diese Gesellschaft überhaupt?

Maßstäbe des Wissens

Die Kreativität als ein Fundament der Innovation/Information/Welt beinhaltet als eigenes Bindeglied DAS VORSTELLUNGSVERMÖGEN. Die Vorstellung als Vermögen existiert als Begriff, eigentlich nur in Deutscher Sprache. Deswegen ist das was ich schreibe mein deutsches Gedankenfluss. Ich persönlich glaube das dieses Vermögen, das einzig wahre Vermögen ist.

litl painter

Nun, Vorstellungsvermögen braucht Umstände für die Entwicklung und Wachstum. But check this out. Ein volles Leben wie eine volle Seite des Papiers hinterlasst keinen Platz für eine Kreation. „Im Komfort gibt es keine Ideen“ lautet die Parole formuliert von NIEMANDEM aus der NICHTSHEIT. Also NICHTSHEIT ist für die Künstler eigentlich das Paradies, sie müssen nur noch (an)erkannt werden damit sie das sein können was sie sind. Kreation sucht nach dem öffentlichen Raum indem die Innovation ins Leben gerufen werden kann. Außerdem sucht die Innovation in sich selbst eine Funke der Licht in der Dunkelheit der Gesamtheit von NICHTS. Dieser Funke der Licht ist kein Wahnsinn (es ist nur Haarnah an dem Wahnsinn), diese Funke, hängt nur von dem Vorstellungsvermögen ab. Das ist ein “Ort” an dem sich Kunst/Zeit in all ihrer/seiner Relativität befindet. Die „Kunst“ ist die schaffende Verliererin im Kampf gegen die Zeit. Außer (T)Raum hat die „Kunst“ nichts mehr. Mehr als (T)Raum braucht sie auch nicht. Das ist das was „Kunst“ schafft. (T)Räume die eine Originalität, Inspiration, Intuition, Lebenserfahrungen, Lebenserwartungen, Vorstellungsvermögen und Energie versammeln um einen Moment ins Leben zu rufen. Dieses Moment ist die Innovation/Information/Welt. Ein Unterschied. Ein Kontrast ohne welchem weder der Sinn der Gesamtheit noch der Substanz nicht begriffen werden kann. Schritte die „Kunst“ macht, haben keinen Regel. Können nicht wie in einem NGO Projekt evaluiert oder vorausgesehen werden. Es sind unvorhersehbare Schritte die nur „Kunst“ empfindet und ab und zu mit der Öffentlichkeit teilt. Öffentlichkeit ist Stand der Gedanken, kein Ort. Nun, die Schritte die auf diesem Weg gemacht werden sind kleine Erfahrungen die genauso Innovationen/Informationen/Welten darstellen. Kleine Kunstwerke die neue Kunstwerke inspirieren. In diesem Hinblick hat die Geschichte der Kunst oder das was in der Geschichte der Kunst stecken geblieben ist als Norm oder Kanon, mit Schaffensparameter zeitgenössischer Kunst nichts zu tun. Besonders nicht wenn über die Technologie und „neuen“ Medien gesprochen wird. Jede Analyse die auf Kunstdiskurse hinweist oder fundiert, schafft für die zeitgenössische Kunst selbst, einen Spektrum von Normen/Kanonen und „Kunst(er)kenner/inen“ die über Kunst nichts mehr wissen als das was vorhandene, in der Vergangenheit vereinbarte und für die Vergangenheit wichtige Maßstäbe des Wissens hinterlassen haben. Nur die Zeitgenössigkeit in der Kunst kann die Maßstäbe des Schaffens ihrer selbst hinterfragen. Alles andere ist die Vergangenheit keine Gegenwart. Deswegen muss zeitgenössische Kunst in der Innovation/Information/Welt und umgekehrt leben. Frei, Unabhängig und verdammt noch mal, bis an dem Urheber (an)erkannt. Kunst ist ein Bindeglied zwischen NICHTS und ALLES. Ihr Schutz muss eine Selbstverständlichkeit sein. Wie und von wem soll etwas (an)erkannt und geschützt werden, was es keinen Urheber/Identität hat?

Das Uhrwerk des Lebens

Stellen wir uns einen Uhrwerk vor in welchem immer wieder neue Zahnräder/Säulen/… „entstehen“. Neue kleine Zahnräder sind immer die kleineren, ihre Funktion ist immer spezifischer, immer „weniger“ wichtig für die Gesamtheit des Systems oder für das Uhr selbst. Sie sind immer mehr Selbstständig. Trotzdem, sie verfeinern das System mit Innovationen/Informationen/Welten. Ohne diesen kleinen, neuen, jungen Zahnräder, das Uhrwerk bleibt primitiv und oft ungenau. Ohne (An)Erkennung werden mit der Zeit kleine oder neue, spezifische und für die Gesamtheit „unwichtige” Zahnräder frustriert, fangen an frustrierende Kunst und Inhalte zu schaffen, beschäftigen sich mit belästigenden Themen wie Krieg, Ungerechtigkeit, Vergewaltigung, Soziale Paradoxe… Also, das Problem des Uhrwerkes fängt mit Ungenauigkeit an und gerät dann über die Oberflächlichkeit – “unwichtige“ junge neue Zahnräder werden ignoriert – genau in die Sinnlosigkeit/Machtlosigkeit/Kraftlosigkeit. Das Uhrwerk endet so am Anfang, in der Dunkelheit des Nichts und die Geschichte über die Innovation/Information/Welt die im Nichts schafft fängt von vorne an.

Agonie der Ausbeutung

Jede Uhr braucht die Kraft/der Sinn/die Macht. Es ist nur eine Frage der Dosierung, nicht zu viel, nicht zu wenig, genau, nur Genauigkeit schafft die Pünktlichkeit und nur Pünktlichkeit hat den Sinn/die Kraft/die Macht. Ist eine Frage der Maß. Wer die Macht/die Kraft/den Sinn hat, hat auch die bindende, bewegende Funktion: Sachen, Menschen, Fragen, Zahnräder zu bewegen. Wie schon erwähnt, in einem Uhrwerk der Ungerechtigkeit in dem ich als Mediengestalter zu leben versuche, drückt die Kraft/die Macht/ das Leben nur auf einen Zahnrad/Künstler der Reihe nach, bis sie ihn bricht. Oberungerechtigkeit oder das Fundament der Ungerechtigkeit oder zumindest ihr Sinn/ihre Kraft/ihre Macht ist die Ausbeutung. Der einzige Weg des Systems der Ausbeutung, die Kreativität auszubeuten ist ein Umstand des Lebens zu schaffen indem die Innovation nicht geschützt ist. Ein System in dem keine/r weiß warum er oder sie weiß was er oder sie weiß und woher sie oder er es weiß. Ein System für die Schaffung von Unendlichkeit der Sinnlosigkeit/Kraftlosigkeit/Machtlosigkeit. Ein System in einer Land in welcher die Frage der Identität zur Reinkarnation des Nationalismus geführt hat. Ein Nationalismus ohne Urheber/Identität. Wieder ein Paradox. Ein System für die Schaffung von NICHTS das KEINER außer der nicht (an)erkannter „Uhrmacher mit viel Vorstellungsvermögen“ in der Lage ist zu sehen. Das NICHTS hinter welchem NIEMAND stehen will. Dieser NIEMAND oder der nicht (AN)ERKANNTE ist in Wirklichkeit das kollektive WIR das sich selbst nicht respektiert. Weil hinter dem Identität des Systems müssen alle Unterschiede also Zahnräder/Säulen/Schlüssel/Hebel/Feder/… stehen, damit das System hinter allen Zahnräder/Säulen/Schlüssel/Hebel/Feder/… stehen kann. Rückkoppelungszusammenhang. Und zwar nur deshalb weil mein Identität von der (An)Erkennung der Anderer/der Unterschiedlichen und umgekehrt, abhängig ist. Ohne Kontrast gibt es – außer für den nicht anerkannten „Uhrmacher mit viel Vorstellungsvermögen“ – NICHTS im Sicht. Warum wird dann der Andere oder die Unterschied die das Sicht und Kontrast schafft gehasst, getötet, vernichtet, ignoriert, mit NULL multipliziert? Wer das Identität der Unterschied nicht (an)erkennen kann, kann keine (An)Erkennung der eigenen Identität erwarten. Von wem soll die (An)Erkennung sonst kommen wenn nicht von dem Unterschiedlichem. Logischer als das geht nicht.

ociscen sat vanzemaljci

Durch die Akzeptanz der Ausbeutung von Kreativitätspotenzial der Innovation/Information/Welt, fängt das Uhr/System an auf eine Naturkette des Überlebens – wobei die die kreativsten Zahnräder auf der untersten Ebene des Systems am Leben gelassen werden und zwar nur mit einem Zweck, damit sie ausgebeutet werden können – zu erinnern. Denn „nur so“ formuliert die Kunst/Zeit im NICHTS am besten was es dem Volke auf dem Herzen liegt. So und auf keinen anderen Weg spricht die Seele des Volkes „FREI“. Alle anderen Zahnräder stellen das System der ausgebeuteten Ausbeuter dar. Je höher die Zahnräder in der Hierarchie des Systems der Ausbeutung sich befinden desto mehr werden sie bezahlt, „bewundert“, gefragt, (an)erkannt… Die “Zahnräder des Bodens” dieser Uhrwerk der Ungerechtigkeit befinden sich unter den permanenten Lebensdruck. Die Botschaften ihrer Geschöpfe treffen zwar in die Mitte des Herzens der Gesellschaft aber deren Resistenz/Existenz/Identität wird ignoriert, deren Leben ist inhaltlich gesehen eine aufgezeichnete Qual und künstlerisch formulierte Hilferuf. Es sind wahre Sklaven der Ungerechtigkeit und der einzige Weg für sie daher vorwärtszukommen ist:

a) die Innovation/Sinn/Kraft/Macht von jemandem anderen – meist jüngeren – zu exploitieren,
b) alles was sie geschaffen haben der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen,
c) aufzuhören zu schaffen,
e) allen ausgebeuteten Ausbeuter, als nicht (an)erkannte Prophet den Weg in die Hölle zu zeigen.

Kunstwerke generieren den Takt für die öffentliche Kommunikation oder für die Kommunikation der Öffentlichkeit. Auf diese Weise wird eine Täuschung geschaffen wobei die “Zahnräder des Bodens” glauben das sie auf die Öffentlichkeit und so über die Öffentlichkeit auf die Wirklichkeit der Gesellschaft oder Politik einen Einfluss nehmen können. Je größerer Druck des Lebens innerhalb des Uhrwerkes der Ungerechtigkeit auf junge Künstler desto lauter und zutreffender klingen die Botschaften ihrer Geschöpfe für die Politiker und gut bezahlte Werbeagenturen oder „Public Relation Managers“ die dieses Innovationspotential einfach einsammeln und als (an)erkannte Figuren der Öffentlichkeit verwerten und weiter verkaufen. Das macht aus wirklichen Künstler/inen strahlende Ereignisse der Dunkelheit der NICHTSHEIT. Und die Szene der unterdrückten zeitgenössischer Kunst Bosniens und Herzegowinas erinnert auf eine Galaxie wo alles in einer Beziehung zu einander steht und wo sich alles um das Konzept seiner selbst dreht. Perfekt geschlossen. Die Frage ist was schafft das Konzept des „NICHTS“ das „NIEMANDEM“ in Bosnien und Herzegowina seit 25 Jahren gehört? Ein Ort der Transzendenz, das Ort ohne Information/Zeit/(T)Raum wo die Arbeit /das Kapital/die Urheberrechte keine Kraft/Sinn/Wert haben?

Früher oder später werden alle Zahnräder/Säulen/Schlüssel/Hebel/Feder/… an die Frequenz von dem nicht (an)erkannten „Uhrmacher mit viel Vorstellungsvermögen“ anklopfen. Wird er sie und ihre Gedanken ausbeuten? Wird er die Reparatur kostenfrei machen? Hat er die Hoffnung aufgegeben, oder wird er allen – wie ein nicht (an)erkannter Prophet – einfach den Weg in die Hölle zeigen?

Sarajevo, am 05.05.2014

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